Kategorie: zeitlupen

Zeitlupe | Birke Bertelsmeier

Zeitlupe | Birke Bertelsmeier

So., 12. Januar 2020 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Birke Bertelsmeier – Neues Werk (UA)
Werke von Birke Bertelsmeier, Franz Schubert, Toshio Hosokawa und Wolfgang Rihm

Interpretiert von Margit Kern (Hannover) und Axel Porath (Köln)
Moderation: Frank Kämpfer (Deutschlandfunk)
Die Komponistin Birke Bertelsmeier studierte Klavier bei Pavel Gillov und anschließend Komposition bei Wolfgang Rihm. Sie ist eine vielgefragte und erfolgreiche Komponistin der jungen Generation mit zahlreichen Aufführungen bei internationalen Konzerten und Festivals. Im Jahr 2015 wurde Birke Bertelsmeier mit dem Förderpreis für Komposition der Ernst von Siemens Stiftung ausgezeichnet.
Für das Duo Axel Porath, Bratsche und Margit Kern, Akkordeon, wird sie ein neues Werk komponieren. Viele musikalische Szenen werden dabei miteinander verzahnt und zu einem Ganzen verwoben. Axel Porath und Margit Kern widmen sich in ihrer Zusammenarbeit der Interpretation von Literatur dieser jungen Besetzung. Wir freuen uns, dass Frank Kämpfer, Redakteur für Neue Musik im Deutschlandfunk Köln, mit Birke Bertelsmeier im Gespräch sein wird.
Zeitlupe_Flyer (PDF)


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass
 

Zeitlupe | Johannes Schöllhorn

Zeitlupe | Johannes Schöllhorn

So., 8. Dezember 2019 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Johannes Schöllhorn – plus blanche
Werke von Johannes Schöllhorn, Morten Feldman und Gabriel Fauré

Interpretiert vom Flex Ensemble (Hannover)
Moderation: Prof. Jan Philip Schulz (HMTM-Hannover)
Die HGNM freut sich, Johannes Schöllhorn, den ehemaligen Kompositionsprofessor der HMTM-Hannover, im Rahmen der Konzertreihe Zeitlupe zu präsentieren. Im Mittelpunkt steht sein für das Flex-Ensemble komponiertes Werk „plus blanche“.
Schöllhorns einzigartiger Chanson basiert auf einem Werk des franko-flämischen Komponisten Claude Le Jeune (1528 – 1600). Die Harmonien von Le Jeune sind durch Schöllhorns stille Sprache ausgedehnt und verfremdet, so dass man sich in eine vollständig neue Klangwelt versetzt fühlt. Das Ergebnis ist ein Chanson wie kein anderer.
Neben plus blanche sind Morton Feldmans Music for Four Instruments– ein enger Verwandter von Schöllhorns Klangwelt – und FaurésKlavierquartett No. 1 in c-Moll Op. 15 – ein frühes Meisterwerk eines Lieblingskomponisten Schöllhorns – zu hören. Die Moderation übernimmt Schöllhorns früherer Kollege und guter Freund Jan Philip Schulze, Professor für Liedgestaltung an der HMTM-Hannover.
Zeitlupe-Flyer (PDF)


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass
 

Zeitlupe | Jamilia Jazylbekova

Zeitlupe | Jamilia Jazylbekova

So., 29. September 2019 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Jamilia Jazylbekova Aikyon (2005)
Akira Nishimura Threnody (1998)
Helmut Lachenmann Pression (1970)
Kaija Saariaho Sept Papillion (2000)

Interpretiert von Dirk Wietheger, Cello
Im Gespräch mit Jamilia Jazylbekova: Egbert Hiller, Autor und Musikjournalist
Die Zeitlupe im September widmet sich der Komponistin Jamilia Jazylbekova und ihrem Werk Aikyon für Cello und Zuspielung.
Das Stück erklingt in der Zeitlupe im September zwei Mal. Zwischendurch spricht Egbert Hiller mit der Komponistin über ihre Arbeitsweise und insbesondere über das Stück. Diese Einführung soll dem anwesenden Publikum die Ohren öffnen, wenn das Stück zum zweiten Mal gespielt wird.
Ergänzend sind weitere Kompositionen für Cello solo zu hören, die Aikyon dadurch kommentieren und in einen Kontext setzen.
Hiller arbeitet seit 1996 als freier Autor für Rundfunkanstalten, Konzerthäuser und Festivals mit den Schwerpunkten „Romantik“, frühe „Moderne“, zeitgenössische Musik und Musiktheater.
Jamilia Jazylbekova wurde in Kaskelen/ Kasachstan geboren und studierte Komposition und Musiktheorie am Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium bei Nikolai Sidelnikov und Vladimir Tarnopolski. Anschließend setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Künste Bremen bei Younghi Pagh-Paan fort, außerdem studierte sie Analyse und elektronische Komposition bei Günter Steinke und Gesang bei Maria Kowollik.
Die Komponistin erhielt zahlreiche Stipendien, Auszeichnungen und Kompositionsaufträge, die sie unter anderem nach Italien in die Villa Massimo, nach Spanien und in die Villa Aurora nach Los Angeles führten. Ihre Werke wurden auf zahlreichen internationalen Festivals aufgeführt, Kompositionsaufträge erfolgten durch das MaerzMusik Festival, Deutschlandfunk, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Casa da Música Porto u.a..
Der Stücktitel des zentralen Werks Aikyon ist eine Wortschöpfung aus dem Kasachischem: ai – der Mond, kyn – die Sonne. Zuspielband und Cello treten als Gegensätze auf, die einander ergänzen und eine Einheit bilden. Gleichzeitig ist es auch ein Liebesbekenntnis, das ausdrücken soll: Du bist für mich ein Universum, der Mond und die Sonne, Ganzheit, Licht und Dunkelheit. Das Werk wurde 2005 im Auftrag der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen geschrieben.
Der Cellist Dirk Wietheger, 1972 geboren, wird die unterschiedlichen Werke am 29. September interpretieren. Er studierte an der Hochschule für Musik Detmold bei Gotthard Popp und Karine Georgian, danach an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Klaus Heitz. Anschließend besuchte er die Meisterklasse von Xenia Jankovic an der Hochschule für Musik Würzburg. Er ist Cellist des Ensemble Musikfabrik und damit ein gefragter Spezialist zur Interpretation Moderner Musik.


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass


Jamilia Jazylbekova (Foto © Jana Madzigon)

Zeitlupe | Oliver Schneller

Zeitlupe | Oliver Schneller

So., 2. Juni 2019 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Aka Tribe Women Women 
gathering Mushrooms (1995)
Oliver Schneller
 Soleil (2000)
, Australian Magpie (2018), 
Common Potoo (2018)
, Tui (2018)
Tristan Murail 
Le fou à pattes bleues (1990)
Iannis Xenakis
 Orient-Occident

Interpretiert von Daniel Agi (Flöte) und Claudia Chan (Klavier)

Klangregie Oliver Schneller

Im Gespräch mit Oliver Schneller: Gordon Williamson
Ermöglicht wird diese Zeitlupe durch die großzügige Förderung von
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
NDR Musikförderung
Musikfonds
HannoverStiftung
Kulturbüro Hannover
Zeitlupe-Flyer (PDF)


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass

Oliver Schneller (© Manu Theobald, Ernst von Siemens Musikstiftung 2010)

 

Zeitlupe | Snezana Nesic

Zeitlupe | Snezana Nesic

So., 16. Dezember 2018 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Snezana Nesic Meltdown* für Flöte, Cello, Schlagzeug und Countertenor
Helmut Lachenmann TemA (1968)
Jessie Marino Endless Shrimp

Moderation:  Klaus Angermann, Dramaturg (Staatoper Hannover)
hand werk (Köln) und Daniel Gloger (Köln)

* Snezana Nesics Stück ist ein Kompositionsauftrag der HGNM, finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass

hand werk 

Zeitlupe | Jérôme Combier

Zeitlupe |  Jérôme Combier

So., 28. Oktober 2018 | 18.30 Uhr
Kunstverein Hannover

Jérôme Comber Hoshizora* für Sopran, Klarinette, Sho und mikrotonales Akkordeon
Igor Stravinsky Trois poésies de la lyrique japonaise Fassung für Stimme, Klarinette, Sho und Akkordion (1913)
Pascal Dusapin To god für Stimme und Klarinette (1985)
Toshio Hosokawa Cloudscapes Moonlight für Sho und Akkordion (1998)

Moderation: Björn Gottstein, SWR Donaueschinger Musiktage (Stuttgart)
Ensemble Cairn (Paris)

 * Jérôme Combiers Stück ist ein Kompositionsauftrag der HGNM, finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Zeitlupe-Flyer (PDF) 


Kunstverein Hannover
Sophienstraße 2
30159 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass

Ensemble Cairn

Ensemble Cairn (© Gaelle Belot)

Ensemble Cairn (© Takako Oishi)

 

Zeitlupe | Bent Sørensen

Zeitlupe |  Bent Sørensen

So., 30. September 2018 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Bent Sørensen Disappearances (2018)  DEA
Luciano Berio Sequenza XIII (1996)
J.S. Bach aus den Goldberg Variationen (1741)

Moderation:  Trine Boje Mortensen, Edition Wilhelm Hansen (Kopenhagen)
Andreas Borregaard, Akkordeon (Kopenhagen) 

Zeitlupe-Flyer (PDF)


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass

Bent Sørensen (©Lars Skaaning)

Andreas Borregaard (© Caroline Bittencourt)