Kategorie: Weitere Konzerte

hier geht es um hgnm konzerte außerhalb unserer reihen, also zum beispiel unsere konzerte bei den klangbrücken festivals

ENCOUNTER – BEGEGNUNG

In dieser Veranstaltungsreihe stehen westliche Musikstrukturen und Kompositionskonzepte zur Diskussion. Im Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen entsteht ein Dialog, der die globale Vielfalt musikalischer Traditionen aufzeigt.
Unter dem Titel ENCOUNTER – BEGEGNUNG werden neue Kompositionen von Gordon Williamson (Kanada) und Ashley Hribar (Australia) vorgestellt, die sich auf traditionelle Musik ihrer jeweiligen Herkunftsländer beziehen – auf den Kehlkopfgesang der Inuit und das Didgeridoo.
Alle Veranstaltungen werden in Kooperation mit dem Center for World Music und dem Sprengel Museum Hannover durchgeführt.

Vorschau/Einführung: encounters

2. November 2019 | 14 Uhr
Center for World Music Timotheus Platz / Schillstraße, Hildesheim
Eintritt frei
Einblick in den Entstehungsprozess des Stückes encounter von Gordon Williamson für zwei Kehlkopfsängerinnen (Inuit), Akkordeon und die Neuen Vocalsolisten. Auszüge des Stückes werden beispielhaft durch die MusikerInnen vorgestellt.
Moderation: Prof. Dr. Raimund Vogels (Center for World Music)
 

Konzert: Traditionelle Musik der Inuit (Kanada) und der Ureinwohner Australiens

2. November 2019 | 19 Uhr
Sprengel Museum Hannover,
Kurt-Schwitters-Platz, Hannover
Eintritt: 20 EUR / 10 EUR erm. (Sammelkarte für 2. und  3. November 30EUR / 20 EUR erm.)
Konzert der Kehlkopfsängerinnen Lisa-Louise und Winnie Ittukallak (Puvirnituq, Kanada) und des Didgeridoo-Spielers William Barton (Brisbane, Australien)
Moderation: Prof. Dr. Raimund Vogels (Center for World Music)
 

Konzert: ENCOUNTER – BEGEGNUNG

3. November 2019 | 19 Uhr
Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz, Hannover
Eintritt: 20 EUR / 10 EUR erm. (Sammelkarte für 2. und  3. November 30EUR / 20 EUR erm.)
Uraufführungen eines neuen Werkes von Gordon Williamson und des gemeinsam komponierten Werkes von Ashley Hribar und William Barton für Didgeridoo, Klavier und Elektronik.
Es spielen William Barton, Lisa-Louise and Winnie Ittukallak, Ashley Hribar (Klavier), Margit Kern, (Akkordeon) und die Neuen Vocalsolisten Stuttgart.
 
ENCOUNTER-Flyer (PDF)
 

Klangbrücken | CHANSON

Konzert im Rahmen der Klangbrücken | 19. – 23. April 2018 | Hannover

Do., 19. April 2018 | 20.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover (Calder-Saal)

CHANSON
Luciano Berio: Chants parallèles (1975), Naturale (1985) und Werke von Louis Andriessen, Bruno Maderna, Gordon Williamson (UA) und Jörg Birkenkötter (UA)
Ensemble Etendis
Margit Kern, Akkordeon
Olaf Tzschoppe, Perkussion
Bodo Friedrich, Viola
Veranstaltung der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik e.V.


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 15 € / erm. 8 €


Ensemble Etendis (Foto: Ghazale Ghazanfari)

 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
hgnm                                 

Zeitenlabyrinth

9. April 2016, 19 Uhr, Sprengel Museum Hannover
Im Rahmen des Klangbrücken-Festivals zu Mauricio Kagel
Im Mittelpunkt dieses Konzerts steht Kagels Kammermusik für Renaissance-Instrumente. Auszüge aus diesem Werk für flexible Besetzung werden hier als Trio präsentiert. Hinzu treten Neukompostionen von Ehsan Ebrahimi (einem breiteren Publikum bekannt geworden durch seine Neuvertonung von Nosferatu bei den KunstFestSpielen 2014), die auf Kagels Werk bezug nehmen. Hier werden Materialien mit Hilfe der Elektronik verwoben und in neue Bezüge gesetzt.
Kagels Kammermusik für Renaissance-Instrumente ist dem Andenken Claudio Monteverdis gewidmet. Dies legt nahe, Kagels Widmungsträger in vier Werken und einer eigens erstellten Transkription ebenfalls hörbar werden zu lassen.
Monteverdis Rückgriff auf Francesco Landini wird wiederum von der aus Serbien stammenden und in Hannover lebenden Komponistin Tatjana Prelevic aufgenommen und in einem kürzlich bei dem Festival Ultraschall erfolgreich uraufgeführtem Werk in ein Tryptichon transformiert.
Mauricio Kagel Kammermusik für Renaissance-Instrumente (1966)
Ehsan Ebrahimi Auftragswerk (UA)
Tatjana Prelevic Triptychon (2016)
Claudio Monteverdi Werkauswahl instrumental arrangiert
Francesco Landini “Deh! Dimmi tu …”
Als visuelles Präludium wird der für diese Veranstaltung von dem iranischen Videokünstler Mani Ghodratnama und dem Komponisten Shahrokh Khajenouri geschaffene Film “Kagel in Teheran” gezeigt. Er spielt auf Kagels Film “Ludwig van” (1969) an.
Mixtura: Katharina Bäuml (Schalmei) und Margit Kern (Akkordeon) sowie Johannes Vogt (Theorbe, Laute, Gitarre) und Ehsan Ebrahimi (Elektronik) als Gäste

Eintritt

Normal: 15 €
Ermäßigt: 8 €
Mitglieder: 8 €

Doppelporträtkonzert

Der Schmetterlingstraum, oder: Alles ist echt
Doppelporträtkonzert: Woosung Cho und Cheng-Wen Chen
21. November 2015 19:00 Uhr | Markuskirche Hannover | Einführung 18:15 Uhr
Am 21. November 2015 veranstaltet die Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik ein Doopelporträtkonzert der in Deutschland arbeitenden und lebenden Komponisten Woosung Cho aus Korea und Cheng-Wen Chen aus Taiwan im Rahmen des Kompositionsstipendiums 2014 des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Woosung Cho beschäftigt sich seit Langem mit Zhuangzi, einem der wichtigsten daoistischen Philosophen in der chinesischen Kultur, insbesondere mit seinem berühmten Gleichnis vom Traum des Schmetterlings. Dabei versucht er, die Phase der Verwandlung und die unterschiedlichen Zustände ins Musikalische zu übertragen. Woosung Cho entwickelt damit seinen besonderen Umgang mit den Themen Zeit, Klang und Form experimentell weiter. Die zur Aufführung kommenden Kompositionen wurden während seiner Stipendienzeit neu bearbeitet, hinzu kommt außerdem noch ein neue Komposition für Flöte und Live-Elektronik als Uraufführung.
Der Komponist Cheng-Wen Chen ist von seinen kulturellen Wurzeln, vor allem von der chinesischen Philosophie des Laozi sehr geprägt und versucht durch seine Musik, diese dem europäischen Verstehen zugänglich zu machen. In »Orchidee« reflektiert die symbolische Ebene einen demütigen Menschen in der chinesischen Literatur. In »Libra« wird die Balance / Harmonie klanglich und szenisch ausgelotet.
Am Veranstaltungsort, der Markuskirche Hannover, findet sich eine besondere Akustik, die für solche kleineren Ensemblebesetzungen und die elektronischen Kompositionen sehr geeignet ist. Zudem versteht sich die Markuskirche als eine Kulturkirche, als Ort der Begegnung und des Dialogs. Die Kulturkirche wird eine Diskussionsveranstaltung zur Einbettung des Themas veranstalten.
Programm
Woosung Cho
»forest elf« für solo Violine (2013/15)
»As   ation« für Flöte und Live-Elektronik (UA)
»Butterfly Dream« für Streichquartett (2011/15)
»Duo« Quintett für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Schlagzeug (2013/15)
Chen Cheng-Wen
»Libra« für einen Beckenspieler mit Live-Elektronik (2013)
»Der Nebel, der Vogel und der Prophet« für Elektronik (2013) »Orchidee« für solo Violoncello und Live-Elektronik mit Schlagzeug (2013/15)
»Chin-Ko-Chi III« für Baßflöte solo und Live-Elektronik (2010/11)
»… in der Welt …« II  (2015)
»Orchidee« für solo Violoncello und Live-Elektronik mit Schlagzeug (2013/15)
Musiker / Besetzung
Zafraan Ensemble (Berlin): Violine I+II, Viola, Violoncello, Klarinette, Schlagzeug, Flöte, Elektronik/Klangregie
KOMPONISTEN
Woosung Cho wurde 1979 in Seoul geboren. 2001 bis 2005 absolvierte er das Kompositionsstudium an der Changwon National Universität bei Prof. Inchul Kim und Sukhee Cho. Sein anschliessendes Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Dr. Manfred Stahnke schloss er 2011 erfolgreich ab. Im Abschluss hat er in der Komposition Soloklasse bei Prof. Oliver Schneller, Prof. Rebecca Saunders, Joachim Heintz und Gordon Williamson an der Musikhochschule Hannover abgeschlossen. Neben privaten Kompositionsstudien bei Jusub Lim beteiligte Woosung Cho sich von 2006 bis 2012 an Unsuk Chins Projekt „Ars Nova“ für die Seoul Philharmonie. Er hat an zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Georges Aperghis, Kaija Saariaho, Mark André, Misato Mochizuki, Günter Steinke, Tom Johnson und Younghi Pagh-Paan teilgenommen.
Für seine Musik erhielt Cho Preise und Auszeichnungen unter anderem in folgenden Wettbewerben: 1. Preis im Nanpa National Kompositionswettbewerb, 1. Preis im Youngnam Kompositionswettbewerb, Auszeichnung im Concorso Internazionale di Composizione „Citta di Montalto Ligure“in Italy, New Music Miami ISCM composition competition in USA, Seoul Contemporary Music Festival, Hildesheim Kompositionswettbewerb, Daegu International Contemporary Music Festival.
Aufführungen bei inländischen und internationalen Festivals: „CAGE UNDER GROUND“, anlässlich seines 100. Geburtstags in der Staatsoper Hannover, „Debussy-Festival Klaviermarathon“ in Hamburg, „European Liedforum Vilnius 2013 in Litauen“, „Musik 21 Festival 2012 Hildesheim und Alfeld“, „Kunstfestspiele Herrenhausen 2013“, Daism Contemporary Music Festival, Fest für Bernd Alois Zimmermann „Zwischen den Zeiten“ an der Staatstheater Hannover.
Zusammenarbeit u.a. mit Ensemble Mosaik, Esbjerg, Musica assoluta, Ensemble PRO ARTIBUS Hannover und Studierenden aus Vilnius, Warschau, Bukarest, Berlin, Hamburg und Hannover.
Seit Juli 2014 wird er vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kulturen als Stipendiat gefördert.

Cheng-Wen CHEN, geboren 1980 in Nantou, Taiwan. Kompositionsstudium in Taiwan und Deutschland, 2010-12 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Konzertexamen) bei Gordon Williamson und Joachim Heintz, seit 2012 elektroakustische Komposition an der Hochschule für Künste Bremen bei Kilian Schwoon.

Verschiedene Preise und Stipendien: Auftragswerk für die EXPO 2015 in Mailand, Bremer Komponistenpreis 2014, Kompositionsstipendium des Landes Niedersachsen 2014, Deutschland-Stipendium 2013, Hildesheimer Glockenspiel Wettbewerb 2012, u.a. sowie Aufenthaltsstipendien in den Künstlerhäusern in Lauenburg/Elbe (2015), Eckernförde (2015) und Worpswede (2014)

ZAFRAAN ENSEMBLE
Das Zafraan Ensemble aus Berlin ist ein junges und vielseitiges Ensemble für zeitgenössische Musik, das sich durch seine hohe musikalische Qualität und innovative Konzertformate auszeichnet. Dies spiegelt sich unter anderem in zahlreichen Preisen bei renommierten internationalen Wettbewerben und der Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Komponisten unserer Zeit wider.
Das Ensemble setzt sich zusammen aus folgenden Mitgliedern: Liam Mallett (Flöten), Miguel Pérez Iñesta (Klarinetten), Martin Posegga (Saxophone), Anna Viechtl (Harfe), Daniel Eichholz (Schlagwerk), Clemens Hund-Göschel (Klavier), Emmanuelle Bernard (Violine/Viola), Josa Gerhard (Viola/Violine), Martin Smith (Violoncello) und Beltane Ruiz (Kontrabass).

Vogelfänger

Klanginstallation Vogelfänger

von Paul Melzer + Tobias Klich

4-Kanal-Klanginstallation mit 18 Miniaturlautsprechern in 4 Vogelkäfigen und 2 Kopfhörern

19.09.2015 – 27.09.2015: Berggarten Hannover, Herrenhäuser Str. 4, 30419 Hannover

Eröffnung: 19.09.2015, 15:00 (Mit Künstlergespräch, moderiert von Pit Noack)

Öffnungszeiten: täglich von 9 – 19 Uhr (3,50 €, Kinder bis 12 Jahre frei)

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Klanginstallation Vogelfänger (2013)

Der Vogelfänger ist zu Gast im Berggarten Hannover und präsentiert seine exotischen Findlinge. In seiner Sammlung befinden sich auch einige ganz seltene Exemplare. Schon Robert Schumann hatte versucht, den Gesang dieser besonderen Spezies in seinem berühmten Klavierstück „Vogel als Prophet“ in Musik einzufangen. Hier kann man nun die Originale bestaunen!

Vogelgesänge inspirierten den Komponisten Robert Schumann zu dem Stück „Vogel als Prophet“, einen Teil des Klavierzyklus „Waldszenen“ von 1849. Der Vogel als Prophet bildete die Grundlage für die Klanginstallation „Vogelfänger“ von Paul Melzer + Tobias Klich: Sie nahmen das Stück auf und entwickelten ein Computerprogrammierung, das die Aufnahme in Fragmente zerlegt und diese Fragmente fortwährend und in immer wieder neuen Variationen filtert, transponiert und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und dynamischen Überlagerungen abspielt.

Wiedergegeben wird diese ungewöhnliche Bearbeitung der Originalkomposition von einem vierkanaligen Lautsprecherfeld, das höchst dekorativ in Vogelkäfige verbaut wurde. Diese Käfige werden unter freiem Himmel weiträumig verteilt, und auch zwischen den Klangereignissen gibt es immer wieder unvorhersehbare und unterschiedlich lange Pausen: Diese Anordnung lässt Zeit und Raum zur gegenseitigen Durchdringung der Installationsklänge mit den Klängen der Umgebung. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, all diesen Klängen zu lauschen und in dem zunächst scheinbar unabhängig voneinander agierenden Quellen synthetischen Gezwitschers komponierte Bewegungen und Interaktionen zu entdecken.

Eine Veranstaltung der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik (HGNM) und den Herrenhäuser Gärten Hannover. Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Tobias Klich (*1983) arbeitet als Komponist, Klangkünstler und Gitarrist. Er studierte Komposition, Gitarre und elektroakustische Musik in Weimar und Bremen, u.a. bei Younghi Pagh-Paan. Auszeichnungen und Preise: Karlsruher Kompositionspreis 2014, Gaudeamuspreis 2013, Bremer Komponistenpreis 2010, Hans-Stieber-Preis 2005 Aufenthaltsstipendien: Wiepersdorf (2014), Schreyahn (2014), Worpswede (2013), Sondershausen (2012), Lauenburg/Elbe (2010).

Paul Melzer (*1985) arbeitet in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Video- und Klanginstallation und Kurzfilm. Er studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und ist dort seit 2014 Meisterschüler bei Monika Brandmeier.

… das wahre verlorene Antlitz der Musik …




Neue Blicke auf Olivier Messiaens Catalogue d’oiseaux

10. Mai 2015, 18 Uhr, Sprengel Museum Hannover
Welche Blicke können wir heute auf Olivier Messiaens Catalogue d’oiseaux werfen? Auf die
Natur, die merkwürdigen Landschaftsszenarien ebenso wie die transformierten Gesänge
der Vögel, nach Messiaen die „größten Meister des musikalischen Ausdrucks“? Auf die
Situation Mitte der 1950er Jahre, die Messiaen fast zu zwingen schien, sich einer „neuen
Einfachheit“ zuzuwenden? Was interessiert junge Komponistinnen und Komponisten, wenn
sie sich heute, auf unsere Einladung hin, mit dem Catalogue befassen? Was reizt sie,
woran knüpfen sie an, was kommentieren sie?
Feliz Anne Macahis: Klanginstallation zum Catalogue d’oiseaux (Auftragswerk, UA)
Olivier Messiaen: IV (Le Traquet Stapazin), XII (Le Traquet rieur) und XIII (Le Courlis
cendré) aus dem Catalogue d’oiseaux (1958)
Jamilia Jazylbekova: Auftragswerk (UA)
Petros Leivadas: Auftragswerk (UA)
Jieun Jun: Auftragswerk (UA)
John Pax: Auftragswerk (UA)
Ashley Hribar, Klavier
Volker Bürger, Inszenierung
Joachim Heintz und Gabriele Sand, Textcollage und Konzeption
 

Eintritt

Normal: 15 €
Ermäßigt: 8 €
Mitglieder: 8 €
 

Ort

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