Kategorie: hgnm – Konzerte & Zeitlupen

Zeitlupe | Bent Sørensen

Zeitlupe |  Bent Sørensen

So., 30. September 2018 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Bent Sørensen Disappearances (2018)  DEA
Luciano Berio Sequenza XIII (1996)
J.S. Bach aus den Goldberg Variationen (1741)

Moderation:  Trine Boje Mortensen, Edition Wilhelm Hansen (Kopenhagen)
Andreas Borregaard, Akkordeon (Kopenhagen) 

Zeitlupe-Flyer (PDF)


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass

Bent Sørensen (©Lars Skaaning)

Andreas Borregaard (© Caroline Bittencourt)



TRAIECT II – Iran

TRAIECT II – Iran
Traditionelle Asiatische Instrumente
und Elektronik

“TRAIECT” steht für “Traditionelle Asiatische Instrumente und Elektronik”. In dieser Veranstaltungsreihe, die die HGNM zusammen mit FMSBW, dem elektronischen Studio im Institut für neue Musik der HMTM Hannover betreibt, werden neue Stücke für traditionelle asiatische Instrumente und Elektronik komponiert. Nach koreanischem Schlagzeug 2017 steht nun der Iran mit zwei Zupfinstrumenten, Oud und Tanbur, für 2018 im Mittelpunkt.
Migration ist in der Geschichte der Instrumente eine selbstverständliche Tatsache. Ein fremdes Instrument hören, es kennen und spielen lernen, es in einer eigenen Weise formen — das geschah unzählige Male in der Musikgeschichte, überall auf der Welt. Ein Instrument gehört nicht einer Nation oder einer sich abgrenzenden Kultur, sondern ein Instrument gehört allen, die Musik dafür entstehen lassen. So sind auch die beiden Instrumente Tanbur und Oud mindestens ebenso kurdisch und arabisch wie iranisch. Und neben iranischen Komponistinnen und Komponisten schreiben in diesem Jahr zwei Deutsche, ein Isländer und ein Chinese für diese ungewöhnliche Besetzung.
TRAIECT II wird ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Sparkasse Hannover und das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover. Es findet in enger Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover statt.


Sonntag, 18. November 2018   |  14.00 Uhr
Film und Diskussion

Heimat in sechs Richtungen
Film und Diskussion über kulturelle Identitäten mit

Tobias Klich (Komponist und Filmemacher, Bremen)
Maher Farkoukh (Welcome Board des Musikland Niedersachsen, Hannover)
Sara Abazari (Komponistin und Musikwissenschaftlerin, Universität Teheran)

Sprengel Museum Hannover (Auditorium)
Eintritt frei


Montag, 19. November 2018  |  18.15 Uhr
Gespräch

Gespräch mit Mehdi Jalali und Yasamin Shahhosseini zu TRAIECT II

HMTM Hannover, Emmichplatz 1, Raum E40
Eintritt frei


Montag, 19. November 2018  |  20:00 Uhr
SessiOnBoard

mit Hesam Asadi, Mehdi Jalali, Youssef Nasif und Yasamin Shahhosseini
(in Zusammenarbeit mit dem Global Board des Musikland Niedersachsen)

HMTM Hannover, Emmichplatz 1, Raum E40
Eintritt frei


Dienstag, 20. November 2018  |  18.15 Uhr
Gespräch

Gespräch mit Sara Abazari, Arsalan Abedian, Fatemeh Alipour und Tobias Klich zu ihren Kompositionen für Tanbur/Oud und Elektronik

HMTM Hannover, Emmichplatz 1, Raum E15
Eintritt frei


Mittwoch, 21. November 2018  |  18.15 Uhr
Gespräch

Gespräch mit Shadi Kassaee, Dilxat Dawut, Ali Radman und Örnólfur Eldon zu ihren Kompositionen für Tanbur/Oud und Elektronik

HMTM Hannover, Emmichplatz 1, Raum 315
Eintritt frei


Donnerstag, 22. November 2018  |  19.00 Uhr
Konzert

Konzert mit Uraufführungen für Tanbur / Oud und Elektronik von Sara Abazari, Arsalan Abedian, Fatemeh Alipour, Dilxat Dawut, Shadi Kassaee, Tobias Klich, Afshin Motlaghfard, Ali Radman, Örnólfur Eldon

Sprengel Museum Hannover (Calder Saal)
Eintritt 10 / 5 / 3 €


Freitag, 23. November 2018  |  14.00 Uhr
Einführendes Gespräch

Freitag, 23. November 2018  |  15.00 Uhr
Konzert

Elektronisches Konzert mit den ausgewählten Stücken des Reza Korourian Wettbewerbs für Elektronische Komposition 2017

Sprengel Museum Hannover (Calder Saal)
Eintritt frei


Traiect-Blog


Veranstaltungen von Partnern zu ähnlicher Thematik

Donnerstag, 15. November 2018, 19:30 Uhr, Iranische Bibliothek
Vordere Schöneworth 17 a, 30167 Hannover-Nordstadt
Moderne persische Lyrik und Musik auf traditionellen Instrumenten
Eintritt frei, Spende erbeten
Freitag, 16. November 2018, 15:00 – 20:00 Uhr, Center for World Music, Uni Hildesheim
Yasamin Shahhosseini und Mehdi Jalali zu Gast im Weiterbildungsstudiengang
Sonntag, 25. November 2018, 20:00Uhr, Tonhalle Hannover
Shahhosseini / Mainz / Flaig und die Plattform für transkulturelle Musik
https://www.matthiasmainz.com/upcoming/concerts2018


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TRAIECT II – Iran

TRAIECT II – Iran
Traditionelle Asiatische Instrumente und Elektronik

Yasamin Shahhosseini – Oud
Mehdi Jalali – Tanbur
Für TRAIECT II komponieren Komponistinnen und Komponisten aus verschiedenen Ländern neue Musik für Oud oder Tanbur und Elektronik.
Als erste Phase werden die beiden Instrumente in einem Workshop in der HMTM Hannover für die beteiligten Komponist_innen vorgestellt. Als Abschluss dieses Workshops findet ein öffentliches Konzert statt:

Dienstag, 17. April 2018  |  21:00 Uhr
Studiokonzert

Yasamin Shahhosseini und Medhi Jalali spielen traditionelle und neue Musik für Oud und Tanbur.
Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover
Emmichplatz, Raum E15
Eintritt frei
 
TRAIECT ist eine Veranstaltungsreihe der HGNM in Zusammenarbeit mit FMSBW, dem elektronischen Studio der HMTM Hannover.
TRAIECT II – Iran wird ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen sowie die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Hannover.


 
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Klangbrücken | CHANSON

Konzert im Rahmen der Klangbrücken | 19. – 23. April 2018 | Hannover

Do., 19. April 2018 | 20.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover (Calder-Saal)

CHANSON
Luciano Berio: Chants parallèles (1975), Naturale (1985) und Werke von Louis Andriessen, Bruno Maderna, Gordon Williamson (UA) und Jörg Birkenkötter (UA)
Ensemble Etendis
Margit Kern, Akkordeon
Olaf Tzschoppe, Perkussion
Bodo Friedrich, Viola
Veranstaltung der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik e.V.


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 15 € / erm. 8 €


Ensemble Etendis (Foto: Ghazale Ghazanfari)

 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
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TRAIECT I – Korea

TRAIECT I – Korea
Traditionelle Asiatische Instrumente und Elektronik

Sori Choi – traditionelle koreanische Schlaginstrumente
mit neuen Kompositionen für Schlagzeug und Elektronik von Hyo-jee Kang, Jung-eun Park, Hye-yeon Choi, Danbi Jeung, Jieun Noh
Für TRAIECT I komponieren Komponistinnen, die am Institut für neue Musik „Incontri“ der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover studiert haben, neue Werke für traditionelles koreanisches Schlagzeug und Elektronik.
Sie werfen dabei jeweils einen individuellen Blick auf die koreanische Tradition und beziehen sich gleichzeitig auf Isang Yun, die Vatergestalt der koreanischen Neuen Musik, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.
Das Konzert findet am 16. November 2017 im Calder-Saal des Sprengel Museums Hannover statt.
Das Konzert wird durch zwei Gesprächsveranstaltungen begleitet und vorbereitet. Am 12. November spricht Dr. Shin-Hyang Yun in einer Matinee über die Beziehungen Koreas zum Westen und die Rolle von Isang Yun. Am 15. November sprechen die Komponistinnen mit Younghi Pagh-Paan über ihre Stücke und über die Bedeutung Isang Yuns für sie. Auch das Institut für Weltmusik an der Universität Hildesheim wird die Veranstaltungen begleiten.
TRAIECT I ist der Beginn einer neuen Veranstaltungsreihe der HGNM in Zusammenarbeit mit FMSBW, dem elektronischen Studio der HMTM Hannover.
In den Jahren 2018 – 2021 wird die Reihe mit den Ländern Iran, Taiwan, Kasachstan und Philippinen fortgesetzt.


Sonntag, 12. November 2017  |  11:15 Uhr
Vortrag

Was ist der Westen für Korea?
Vortrag von Dr. Shin-Hyang Yun (Berlin)
Sprengel Museum Hannover
Eintritt: 8 € / erm. 5 € (inkl. Museum)


Mittwoch, 15. November 2017  |  17:00 Uhr
Gespräch

Isang Yun und die Folgen
Gespräch mit Younghi Pagh-Paan und den Komponistinnen
HMTM Hannover, Raum E 15
Eintritt frei


Donnerstag, 16. November 2017  |  19:00 Uhr
Konzert

Uraufführungen von Hyo-jee Kang, Jung-eun Park, Hye-yeon Choi, Danbi Jeung, Jieun Noh
Sprengel Museum Hannover
Eintritt 10 € /erm. 5 €
Jung-eun Park: Sinawe
für Buk und Kleinperkussion
Hye-yeon Choi: 38°0’0’’ N, 126°49’0’’ E
für koreanische Gongs, Floor Tom, Elektronik und Video
Hyo-jee Kang: Aufzeichnungen aus dem Kellerloch
für diverses Schlagzeug
Jieun Noh: Go-Hyang (Heimat)
für Jing, Metall und Live-Elektronik
Danbi Jeong: Assa!
für Janggu und Live-Elektronik
 


Traiect-Flyer (PDF)


 
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Zeitlupe | Ming Tsao

Zeitlupe | Ming Tsao

So., 21. Januar 2018 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Beethoven  Streichquartett in F Dur, op. 135 (1826)
Ming Tsao  The Pathology of Syntax (2007/08)
Moderation:  Oliver Wille, 2. Geiger des Kuss Quartetts (Hannover)
Sonar Quartett (Berlin)
Ming Tsao ist Gastprofessor für Komposition an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er erwarb ein PhD in Komposition von der University of California, San Diego und einen MA in Mathematik von der San Francisco State University sowie einen MA in Musikethnologie der Columbia University. In weiteren Studien beschäftigte er sich mitPhilosophie und Logik an der University of California, Berkeley.
Er hatte Aufführungen bei Festivals wie Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermusik, Maerz Musik Festival und Wien Modern. Einspielungen liegen bei Kairos und Mode Records vor. Unter seinen schriftlichen Veröffentlichungen ist besonders Abstract Musical Intervals: Group Theory for Composition and Analysis hervor zu heben. Seine Werke werden bei Edition Peters veröffentlicht.
Oliver Wille ist 2. Geiger Kuss Quartett, Professor für Streichkammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Intendant der Sommerliche Musiktage Hitzacker.
Das Sonar Quartett wurde im Jahr 2006 gegründet. Von der engen Vernetzung mit zeitgenössischen Komponisten künden die zahlreichen Uraufführungen in den letzten Jahren, darunter viele für das Sonar Quartett geschriebene Werke. Das Sonar Quartett hat verschiedene Konzertreihen ins Leben gerufen: Seit 2007 gibt es das Format „Berlin im Quadrat“, das durch die Initiative Neue Musik Berlin und den Deutschen Musikrat unterstützt wird und sich zum Ziel gesetzt hat, vor allem die junge Berliner Kompositionsszene vorzustellen.

Zeitlupe-Flyer (PDF)


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass


Ming Tsao

Zeitlupe | Dániel Péter Biró

Zeitlupe | Dániel Péter Biró

So., 19. November 2017 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Dániel Péter Biró  Neues Werk (2017)  UA, Kompositionsauftrag der HGNM, finanziert von der Canada Council for the Arts
Weitere Renaissance Werke
Moderation:  Dr. Thorsten Preuß, Bayerischer Rundfunk, Studio Franken
Mixtura und Kai Wessel (Hannover und Köln)
Dániel Péter Biró  ist Associate Professor of Composition and Music Theory at the University of Victoria in Victoria, BC, Canada. Er erwarb sein PhD 2004 bei Princeton University. Seine Dissertation untersucht untersucht die geschichtlichen Beziehungen zwischen mündlicher Tradition, Gedächtnis und Entwicklung von Notation in ungarischen Klageliedern, jüdischer Thorarezitation und frühchristlichem Gesang. Er erhielt Aufträge von so bedeutenden Festivals wie Eclat Festival, Darmstädter Internationale Ferienkurse, Toronto New Music Conserts und anderen. Seine Musik wurde bereits von Frankfurt Radio Sinfonieorchester, ensemble recherché, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Talea Ensemble, Surplus nsemble und vielen anderen aufgeführt. Für sein Werk wurde er international ausgezeichnet mit dem Kodály Preis und dem Gigahertz Produktionspreis. Seine Kompositionen sind bei Edition Gravis veröffentlicht. 2014-2015 war er Fellow des Radcliffe Institute for Advanced Study, Harvard University.
In mixtura realisieren Katharina Bäuml und Margit Kern seit 2010 gemeinsam Projekte, in denen sich Komponisten und Sprachen weit auseinander liegender Zeiten begegnen. Die Schalmei, ein Rohrblattinstrument des 14. Jahrhunderts, steht dabei für Geist, Klang und Spielpraxis der Renaissance, das Akkordeon für die Erfahrung und Klangwelt der Neuen Musik. Sie inspirieren Komponisten, sich mit dieser neuen Konstellation von Klang auseinander  zu setzen und so entstanden bereits eine Reihe von Werken für diese bislang einmalige Besetzung. 2011 erschien in Koproduktion mit dem Deutschlandfunk die erste CD „Miniatures“ mit eigens für mixtura neu geschriebenen Stücken. „Archipel Machaut“, eine Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk, erschienen 2013,  kontrastierte drei sehr unterschiedliche, exklusiv komponierte neue Arbeiten mit mittelalterlicher Musik von Guillaume de Machaut. Mit der neuesten CD „Sibylla“, die in Kooperation mit dem Deutschlandfunk entstand, geht mixtura mit der klanglichen Erweiterung durch Gesang einen weiteren Schritt in eine neue Welt.
Kai Wessel,  geboren  in  Hamburg,  studierte  Musiktheorie, Komposition und Gesang in Lübeck und barocke Aufführungspraxis in Basel und Hilversum. Operngastspiele führten ihn unter   anderem nach Barcelona, Madrid, Hannover, Amsterdam und Basel. Neben Partien des barocken Repertoires wie der Titelpartie in Händels Giulio Cesare,   Bertarido in Rodelinda und Orfeo in Glucks Orfeo ed Euridice sang er in Opernuraufführungen von Klaus Huber, Isabel Mundry, Salvatore Sciarrino, Georg Friedrich Haas, Jörg Widmen u.a. unter der Leitung von G. Leonhard, J. Savall,  T.   Koopman, R. Goebel, H. Max, M. Haselböck, S.Cambreling, Kent Nagano und vielen anderen. Zahlreiche Einspielungen dokumentieren seine vielfältige künstlerische Arbeit. Kai Wessel ist Professor für Gesang und Historische Aufführungspraxis in Köln und Professor für Gesang mit Schwerpunkt zeitgenössische Vokalliteratur in Bern.

Zeitlupe-Flyer (PDF)


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass


Zeitlupe | Noriko Kawakami – Sieben Steine (UA)

Noriko Kawakami – Sieben Steine (UA)

So., 1. Oktober 2017 | 18.30 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Zeitlupen-Konzert mit Werken von Noriko Kawakami, Nicolaus Anton Huber und Jo Kondo.
Interpretiert von Duo Vertige, Köln
Im Gespräch mit Noriko Kawakami: Egbert Hiller, Musikjournalist, Köln
Die Zeitlupe – Konzert und Begegnung mit Komponisten Neuer Musik – ist im Oktober der Komponistin  Noriko Kawakami gewidmet. Die Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik hat bei ihr eine Komposition für das Duo Vertige in der Besetzung Harfe und Schlagzeug in Auftrag gegeben, die im Konzert uraufgeführt und näher erläutert wird.
Noriko Kawakami wurde 1955 in Ehime, Japan geboren. Sie studierte Komposition bei Ryohei Hirse in Tokyo und Klaus Huber in Freiburg sowie bei Nicolaus A. Huber in Essen. Weitere Meisterkurse hat sie bei u.a. James Dillon und Ole Lützow Holm in Göteborg besucht. Kawakami interessiert sich besonders für das Innenleben von Klang und dessen Bearbeitung mit modernen Sound-Techniken. In jüngster Zeit versucht sie aus der Idee der Synästhesie neue Möglichkeiten der Formgestaltung von Musik zu gewinnen. Seit 2002 lebt Noriko Kawakami in Köln.
In vielen Orchester- und Kammermusikwerken der Neuen Musik werden Harfe und Schlagwerk zu einer Gruppe verbunden. Um diese Klangkombinationen auch in der reinen Duo-Form zum Klingen zu bringen, haben die Musikerinnen Rie Watanabe, internationale Solistin, Preisträgerin des Saji-Keizo-Preises sowie Stipendien-Preisträgerin der Darmstädter Ferienkurse, und Mirjam Schröder, Preisträgerin des ARDWettbewerbs und Professorin für Harfe an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das Duo Vertige gegründet.
Neben der Uraufführung von Noriko Kawakami wird das Duo Vertige „Himeros“ (2011) von Kawakamis Lehrer Nicolaus A. Huber und „Orient Orientation“ (1973) von Jo Kondo spielen.
Der Musikjournalist Egbert Hiller spricht mit Noriko Kawakami über ihr Werk.
Seit 1996 arbeitet Hiller als freier Autor für Rundfunkanstalten, Konzerthäuser und Festivals mit den Schwerpunkten „Romantik“, frühe „Moderne“, zeitgenössische Musik und Musiktheater.
Ermöglicht wird diese Zeitlupe durch die großzügige Förderung durch:
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Niedersächsische Sparkassenstiftung
Sparkasse Hannover
NDR Musikförderung
NORD/LB Kulturstiftung
HannoverStiftung


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass


Noriko Kawakami

Duo Vertige

Zeitlupe | Clara Iannotta – smudged – a carbon copy (ii)

Clara Iannotta – smudged – a carbon copy (ii)

So., 21. Mai 2017 | 15 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Zeitlupen-Konzert mit Werken von Clara Iannotta, Ulrich Kreppein und Rolf Riehm
Interpretiert von DUO2KW, München
Im Gespräch mit Clara Iannotta: Lydia Rilling, Musikwissenschaftlerin, Luxemburg
Die Zeitlupe im Mai ist der jungen Komponistin Clara Iannotta gewidmet. Die Italienerin gilt als aufgehender Stern der Neuen Musik; nach einer Teilnahme am Berliner Künstlerprogramm des DAAD ist sie die künstlerische Leiterin der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, außerdem beschäftigt sie sich aktuell mit einem PhD an der Harvard University, USA.
Sie sagt über ihre Arbeit: „Mich interessiert vor allem Musik als existentielle, körperliche Erfahrung – Musik sollte genauso sichtbar wie hörbar sein. Das ist ein Grund dafür, warum ich manchmal lieber über Choreographie des Klanges spreche als über Orchestrierung.“
Iannottas neues Werk „smudged – a carbon copy (ii)“ wird durch die Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert und in Hannover uraufgeführt. Es verwendet Akkordeon und Viola als präparierte Instrumente sowie Objekte. Das Münchner DUOKW2 arbeitet daran, das Repertoire für die Besetzung Viola (Klaus-Peter Werani) und Akkordeon (Kai Wangler) zu erweitern und zu etablieren.
Neben der Uraufführung von Clara Iannotta wird DUO2KW weitere Repertoirewerke von Ulrich Kreppein und Rolf Riehm spielen.
Die Musikwissenschaftlerin Lydia Rilling führt durch das Programm. Seit 2016 ist sie Chefdramaturgin an der Philharmonie Luxemburg und künstlerische Leiterin des rainy days Festivals.
Ermöglicht wird diese Zeitlupe durch die großzügige Förderung durch:
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Niedersächsische Sparkassenstiftung
Sparkasse Hannover
NDR Musikförderung
NORD/LB Kulturstiftung
HannoverStiftung
Clara Iannottas Stück ist ein Kompositionsauftrag des DUO2KW, finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass


Clara Iannotta, (c) Astrid Ackermann

Zeitlupe | Gérard Pesson – Mes Béatitudes

Gérard Pesson – Mes Béatitudes

So., 2. April 2017 | 16 Uhr
Sprengel Museum Hannover

Werke von Gérard Pesson, Mahler, Schnittke und Chopin
Interpretiert vom Flex Ensemble (Hannover)
Moderation:  Martin Kaltenecker (Musikwissenschaftler, Paris)
Gérard Pesson (geb. 1958) ist einer der wichtigsten französischen Komponisten seiner Generation – es wird höchste Zeit, ihm eine Zeitlupe zu widmen. Besonders, da die Konzertreihe in diesem Jahr unter dem Thema „Musik über Musik“ steht.
Pesson versteht es, sich in seinen Werken auf bekanntes musikalisches Repertoire zu beziehen und Verwandschaften aufzuzeigen, gleichzeitig setzt er die Musik in einen zeitgenössischen Kontext.  Sein Werk „Mes Béatitudes“ für Klavierquartett nimmt Bezug auf die Romantik von Wagner und Bruckner, und die Zeitlupe greift diese Fäden auf.
Interpretiert werden die Kompositionen von Pesson, Mahler, Schnittke und Chopin vom hannoverschen Flex Ensemble. Dieses junge Ensemble besteht aus Absolventen des Instituts für Kammermusik der HMTMH und hat sich zuhause und international bereits einen guten Namen erspielt. Ihrer Vorliebe für zeitgenössische Musik gehen sie in außergewöhnlichen Konzertprogrammen und -formaten nach.
Moderiert wird das Konzert vom Musikwissenschaftler Martin Kaltenecker, einem ausgewiesenen Kenner des Werkes von Gérard Pesson. Im Gespräch mit dem Komponisten wird Kaltenecker das Werk und Denken Pessons reflektieren.

Gérard Pesson © C. Daguet Editions Henry Lemoine

Flex Ensemble

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Eintritt: 10 € / erm. 5 €  / 3 € mit Hannover Aktivpass